Gießen / Dortmund. Eine Gruppe von 39 Seniorinnen und Senioren des neuapostolischen Kirchenbezirks Gießen hat am 23. Juni 2026 eine ereignisreiche Busfahrt nach Dortmund unternommen. Ziel der Reise war die zentrale Verwaltung der Gebietskirche Westdeutschland. Neben dem persönlichen Austausch mit der Kirchenleitung stand vor allem die historische Bedeutung des Standorts im Mittelpunkt des Programms.
Herzlicher Empfang und hoher Besuch
Nach der Ankunft in Dortmund wurden die hessischen Gäste vom Pressesprecher der Gebietskirche, Frank Schuldt, herzlich willkommen geheißen. Die Verwaltung hatte für die Besucher ein Mittagsbuffet vorbereitet, das Raum für erste Gespräche bot. Bereits während des Essens mischte sich Bischof Sascha Tümmler unter die Gruppe. Auch Bezirksapostel Stefan Pöschel ließ es sich nicht nehmen, die Senioren kurz persönlich zu begrüßen, bevor sich alle Teilnehmenden im großen Versammlungsraum der Verwaltung einfanden.
Historischer Rückblick: Westfalendamm 88
Dort folgte die offizielle Begrüßung durch Bezirksapostel Pöschel. Ein besonderer Höhepunkt des Tages war im Anschluss der Vortrag von Bezirksapostel i.R. Armin Brinkmann. Er beleuchtete die historische Dimension der Adresse „Westfalendamm 88“. Zu Zeiten von Stammapostel Walter Schmidt fungierte dieses Gebäude als weltweite Hauptverwaltung der Neuapostolischen Kirche und besitzt daher bis heute einen besonderen Stellenwert in der Kirchengeschichte. Ergänzend dazu gab Frank Schuldt in einem weiteren Vortrag umfassende Einblicke in die aktuellen, vielseitigen Arbeitsfelder und Hintergründe der heutigen Neuapostolischen Kirche.
Begegnung auf Augenhöhe und musikalischer Ausklang
Bei einer anschließenden Führung in zwei Gruppen besichtigten die Senioren die gesamten Verwaltungsräumlichkeiten. Dabei kam es zu zahlreichen herzlichen Begegnungen und einem regen Austausch mit den Angestellten der Verwaltung. Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Gebet und segensreichen Wünschen im großen Versammlungsraum.
Auf der Rückreise nach Gießen legte die Gruppe einen bewussten Zwischenstopp am Autohof Wilnsdorf ein. In der dortigen Autobahnkirche versammelten sich die Teilnehmenden, um gemeinsam zwei Lieder zu singen. Erfüllt von den Eindrücken des Tages und der erlebten Gemeinschaft traten die Senioren schließlich die finale Heimreise an.
Verwaltung der Gebietskirche Westdeutschland
16. Juli 2026
Text:
W. Rock,
W. Schmidt
Fotos:
D. Gutzeit
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