Wetzlar. Einen besonderen und bereichernden Nachmittag erlebten die Seniorinnen und Senioren des neuapostolischen Kirchenbezirks Gießen am 19. Mai 2026 in der Kirche an der Wetzlarer Neustadt. Im Rahmen der Bezirks-Senioren-Aktivitäten war Bezirksapostel im Ruhestand Bernd Koberstein zu Gast und gestaltete vor mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm, das gleichermaßen informativ, unterhaltsam und geistlich stärkend war.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich Bernd Koberstein den zahlreichen Fragen der Anwesenden. In einer offenen Gesprächsrunde beantwortete er vielfältige Themen aus dem persönlichen und kirchlichen Interessensbereich der Seniorinnen und Senioren. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, mit dem langjährigen Kirchenleiter ins Gespräch zu kommen und Einblicke in seine Erfahrungen und Einschätzungen zu erhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Nachmittags war das von ihm verfasste Buch „Und hätte der Liebe nicht“. In lebendiger und anschaulicher Weise berichtete Koberstein über ausgewählte Erlebnisse und Erfahrungen, die Eingang in sein Werk gefunden haben. Mit großer Authentizität und erzählerischem Geschick ließ er die Zuhörer an bewegenden und eindrucksvollen Momenten seines Wirkens teilhaben.
Besonderes Interesse fanden zudem seine Berichte über Reisen in afrikanische Missionsgebiete während seiner aktiven Amtszeit als Bezirksapostel. Die Schilderungen der Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Lebenssituationen vermittelten den Anwesenden eindrucksvolle Einblicke in die internationale Arbeit der Neuapostolischen Kirche.
Darüber hinaus widmete sich Bernd Koberstein aktuellen und vielfach diskutierten Themen innerhalb der Neuapostolischen Kirche. So sprach er unter anderem über die Entwicklung und Veränderungen der Kirche in den vergangenen Jahren, die Einführung von Frauen in geistliche Ämter sowie den Umgang mit Amtsträgern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Seine Ausführungen stießen auf großes Interesse und regten zu weiterführenden Gedanken und Gesprächen an.
Mit seiner bekannten fröhlichen, herzlichen und nahbaren Art verstand es der ehemalige Kirchenpräident, eine vertrauensvolle und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Immer wieder sorgten persönliche Anekdoten und humorvolle Einlagen für Freude und Heiterkeit unter den Zuhörern.
Den Abschluss des gelungenen Nachmittags bildete ein inniges und bewegendes Schlussgebet. Anschließend nutzten alle Anwesenden die Gelegenheit, sich persönlich von ihrem Gast zu verabschieden und ihm für die wertvollen Impulse und die gemeinsame Zeit zu danken.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Der Nachmittag war geprägt von Gemeinschaft, Glaubensstärkung und wertvollen Begegnungen. Mit vielen positiven Eindrücken und gestärkt im Glauben traten sie den Heimweg an und blickten auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück.
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