Wetzlar. Am Sonntag, 25. Januar 2026, besuchte Bischof Sascha Tümmler erstmals den neuapostolischen Kirchenbezirk Gießen. In der Zentralkirche an der Wetzlarer Neustadt feierte er gemeinsam mit den Amtsträgerinnen und Amtsträgern des Bezirks sowie deren Partnerinnen und Partnern einen feierlichen Gottesdienst.
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Johannes 13,34–35: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe … Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Im Mittelpunkt der Predigt stand die christliche Liebe als verbindendes und erkennbares Merkmal der Gemeinde Jesu Christi. Anknüpfend an das Lied des gemischten Chores „Ziehe deine Schuhe aus“ ermutigte der Bischof dazu, Sorgen und Belastungen abzulegen und Gott offen zu begegnen: „Komm wie du bist, damit Gott dir begegnen kann.“
Anschaulich verdeutlichte Bischof Tümmler die Bedeutung von Gemeinschaft mit dem Bild der „Niete“ – unscheinbar, aber tragend. Wie viele einzelne Nieten zusammen Halt geben, so wirke auch die Gemeinde durch das gemeinsame Tragen, Mitgehen und Gestalten. Liebe, so betonte er, sei das Erkennungszeichen christlicher Gemeinden. Sie zeige sich in Wertschätzung, im achtsamen Umgang miteinander, im Überwinden von Konflikten sowie im generationsübergreifenden Miteinander.
Besonders hob der Bischof hervor, auf Menschen am Rand der Gemeinschaft zuzugehen, niemanden vorschnell zu verurteilen und Vergebung zu leben – so wie Jesus es vorgelebt habe. Liebe suche nach Verlorenen, halte Unterschiede aus und ermögliche Versöhnung.
Einen weiteren Predigtbeitrag gestaltete Bezirksevangelist Ralf Partmann. Er griff die zentrale Botschaft des Gottesdienstes auf: Christinnen und Christen seien an der Liebe erkennbar – getragen von der Gewissheit, selbst von Jesus geliebt zu sein. Diese Liebe helfe, Grenzen zu überwinden und Menschen so anzunehmen, wie sie sind.
Im weiteren Verlauf leitete Bischof Tümmler zum Heiligen Abendmahl über. Er erinnerte daran, dass Jesus aus Liebe den gottgewollten Weg gegangen sei und auch dort Kraft schenke, wo Menschen sich selbst als leer erleben. Gottes Liebe erfülle Hände und Herzen und mache reich.
Der Festgottesdienst stand ganz im Zeichen der Ermutigung, die Liebe Christi im Alltag sichtbar werden zu lassen – als verbindende Kraft der Gemeinde und als klares Zeichen christlichen Glaubens.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
