Herborn. Am Sonntag, den 26. Mai 2024 konnten die Gläubigen der neuapostolischen Kirchengemeinde Herborn den Vorsteher des Gießener Kirchenbezirks, Hirte Matthias Rauch, in ihrer Gemeinde begrüßen. Gemeinsam mit ihm feierten sie in ihrer Kirche an der Konrad-Adenauer-Straße den Sonntagsgottesdienst. Für einige der Anwesenden war dies ein ganz besonderer Gottesdienst, da sie ihr Jubiläum zur silbernen und goldenen Konfirmation feierten. Der Gemeindechor unter der Leitung ihres Dirigenten Robert Müller sowie Gesangsbeiträge mit Gitarrenbegleitung durch Volker Tainz sorgten für einen feierlichen Rahmen.
Als Grundlage für diesen Gottesdienst diente das Bibelwort „Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm.“ (1. Mose 18,1-2).
Nachdem Hirte Rauch die Gold- und Silberkonfirmanden besonders begrüßt hatte, erinnerte er noch einmal an die Leitworte der Konfirmationen in den Jahren 1974: „Wohl dem Volk, des Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat“ (Psalm 33,12) und 1999: „Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz voll werde, welches geschieht durch Gnade“ (Hebräer 13,9). Mit den Worten: „Ihr habt ein ganzes Stück eures Lebens gemäß eurem Konfirmationsgelübde nach den Maßstäben des Evangeliums gestaltet“, würdigte er die Treue der Jubilare zu ihrem Glauben. Eingehend auf das Bibelwort des Gottesdienstes zeigte der Hirte die besondere Begegnung Abrahams mit den drei Männern: „Unser heutiges Bibelwort ist ein Bild der Dreieinigkeit Gottes. Gott hat seinen Sohn auf diese Erde gesendet. Mit der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten wurde diese Dreieinigkeit abgeschlossen. Wenn wir Gott im Glauben begegnen, an Jesus als seinen Sohn und den Heiligen Geist glauben, schenkt uns das in unserem Leben Sicherheit und Lebensqualität.“
Nach den Predigtzugaben von Priester Markus Helbing und Bezirksevangelisten Dirk Ehrenfried feierte Hirte Rauch mit den Gottesdienstbesuchern das Sakrament des „Heiligen Abendmahls“. Dabei wurde jedem Gläubigen eine konsekrierte Hostie gespendet. Mit einem abschließenden Gebet und dem trinitarischen Segen beendete Hirte Rauch den Gottesdienst und verabschiedete sich persönlich von den Anwesenden.
Anschließend fand gemeinsam mit den Konfirmationsjubilaren ein gemütliches Zusammensein statt.
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