Gießen. Am Freitag, dem 27. Juni 2025, fand die Quartalstagung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Gießen-Wetzlar in der neuapostolischen Kirche in der Händelstraße in Gießen statt. Gastgeber war die neuapostolische Kirchengemeinde Gießen-Süd, die erstmals ihre Türen für eine ACK-Tagung öffnete.
Die ACK ist ein Zusammenschluss von Kirchen unterschiedlicher Konfessionen, die sich der Förderung gegenseitiger Information, Beratung und Zusammenarbeit im gemeinsamen Zeugnis, Dienst und Gebet verpflichtet hat. Grundlage dieser Zusammenarbeit bildet die Charta Oecumenica, die seit 2001 als ökumenisches Selbstverständnis in Europa gilt.
Zum Auftakt der Tagung führte der Ökumenebeauftragte des neuapostolischen Kirchenbezirks Gießen, Priester Thorsten Ostriga, die Teilnehmenden durch das Kirchengebäude. Dabei wurde über Architektur, Liturgie und Glaubenspraxis der Neuapostolischen Kirche informiert und diskutiert.
Der Vorsitzende der ACK Gießen-Wetzlar, Pastor Tilo Linthe (Baptistengemeinde Wetzlar), eröffnete den inhaltlichen Teil der Sitzung mit einem geistlichen Impuls. Im Zentrum der Beratungen standen das Jubiläum „500 Jahre Täuferbewegung“, zu dem Pastor Linthe eine mobile Rollup-Ausstellung präsentierte sowie ein Aufnahmeantrag der Stadtmission Lich.
Die Stadtmission Lich, die dem „C1 Evangelischer Gemeindebund“ angehört, wurde im Rahmen der Sitzung einstimmig als Gastmitglied aufgenommen. Pastor Anderson Husemann bedankte sich im Namen der Gemeinde und zeigte sich erfreut über die Aufnahme in die ACK-Gemeinschaft.
Zum Abschluss der Tagung sprach Pastor Linthe den Segen und verabschiedete die Anwesenden mit einem Dank für das gemeinsame Engagement im Zeichen der gelebten Ökumene.
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