Wetzlar. Schon lange hatten sich die Seniorinnen und Senioren des neuapostolischen Kirchenbezirks Gießen auf diesen Tag gefreut, nun war es endlich soweit: Am 7. April 2024 feierte Apostel Gerd Kisselbach in der Wetzlarer Kirche einen besonderen Gottesdienst für ihren Kreis. Mehr als 220 Gläubige sorgten für ein volles Gotteshaus und weitere 80 Teilnehmer waren per Livestream angeschlossen.
Seiner Predigt legte Apostel Kisselbach das Bibelwort aus dem Römerbrief „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet“ (Römer 12, 12) zu Grunde. In seinen einleitenden Worten lud er die Gemeinde ein, Gott zu danken. Dies habe Paulus zu Beginn seines Briefes an die Gemeinde in Rom ebenfalls getan und dabei auch deren Glauben gelobt, von dem damals gemäß seiner Aussage in aller Welt gesprochen wurde. Der Glaube der heute versammelten Gemeinde sei damit sehr wohl vergleichbar. Mit ihrem Wirken, ihrer Mitarbeit, ihren Gebeten und ihren Opfern sei von der älteren Generation die Grundlage für die Gemeinden unserer Kirche geschaffen worden.
Mit dem heutigen Bibelwort habe Apostel Paulus ein wertvolles Rezept für das Glaubensleben der Christen gegeben. Im menschlichen Leben gebe es Höhen und Tiefen und das fortschreitende Alter bringe aufgrund von Einsamkeit und schwindender Kräfte manche Trübsal mit sich. Gerade dann sei es tröstlich, den großen Gott an der Seite zu wissen und Kraft zu ziehen aus der Überzeugung auf die ewige Zukunft beim Herrn. Ein zu durchlebendes finsteres Tal, wie es David im 23. Psalm bezeichnete, bedeute keinesfalls das Ende sondern sei nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Ziel des Glaubens.
Auch die von Paulus empfohlene Beharrlichkeit im Gebet bezeichnete der Apostel als einen bedeutsamen Rat, weil sie Verbindung zu Gott schaffe. Insbesondere im Kreis der Senioren fühle er sich inmitten einer Betgemeinde. Das Jahres-Motto der Kirche „Beten wirkt“ bedeute zwar nicht, dass der Herr jedes Gebet erhört, aber er schenke alles, was zur Erlösung dient. Zum Gebet gehöre sowohl die Anbetung, die uns Gott immer größer werden lässt, als auch die Fürbitte für den Nächsten, die ein wohltuendes Miteinander schafft.
Die von Paulus geäußerte Bitte, fröhlich in Hoffnung zu sein und zu bleiben, sei nicht immer leicht zu befolgen. Apostel Kisselbach bezeichnete den lebendigen Glauben an die nahe Wiederkunft des Gottessohnes als eine Kraftquelle und Voraussetzung für wahre Freude.
In seinem Predigtbeitrag nannte der Vorsteher des Kirchenbezirks Gießen, Hirte Matthias Rauch, das Bibelwort dieses Gottesdienstes gleichsam einen harmonischen Dreiklang im Glaubensleben. Die praktische Umsetzung nehme Furcht vor dem „morgen“ und bringe Sicherheit im Bewusstsein der göttlichen Nähe.
Die anschließende gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls bildete einen weiteren Höhepunkt des Gottesdienstes, bevor Apostel Kisselbach mit einem Dankgebet und dem trinitarischen Segen den Gottesdienst beendete.
Mit wohltuender Orgelmusik, vorgetragen vom Wetzlarer Gemeindeorganisten Stephan Jaksch sowie beeindruckendem Gesang eines gemischten Seniorenchors unter Leitung von Udo Riedel wurde der Gottesdienst musikalisch umrahmt.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
