Wetzlar (wr). Am Mittwoch, den 28. Februar 2024 besuchte Apostel Gerd Kisselbach den neuapostolischen Kirchenbezirk Gießen und feierte in der Wetzlarer Zentralkirche den Wochen-Gottesdienst. Etwa 180 Gläubige aus den eingeladenen Gemeinden Biebertal-Krumbach, Butzbach, Hohenahr-Erda, Wettenberg-Wißmar und Wetzlar waren der Einladung gefolgt.
Mit dem Bibelwort aus Lukas 18, 29.30 ("Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt um des Reiches Gottes Willen, der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der kommenden Welt das ewige Leben.") thematisierte der Apostel in seiner Predigt zunächst die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling. Dieser hatte dem Herrn die Frage gestellt, was zu tun sei, um ins Reich Gottes zu kommen. Er konnte bezeugen, die göttlichen Gebote befolgt zu haben. Der Bitte des Gottessohnes an ihn, seinen Besitz aufzugeben und ihm nachzufolgen, konnte er allerdings nicht Folge leisten. Jesus wies anschließend darauf hin, dass es für die Reichen schwierig sei, ins Reich Gottes einzugehen. Auf die Frage der Jünger nach dem Lohn dafür, dass sie um der Nachfolge willen alles verlassen hatten, versprach ihnen der Herr ein Vielfaches dessen, was sie aufgegeben hatten.
Apostel Kisselbach unterstrich in seinen Ausführungen die aktuelle Bedeutung dieser Begebenheit für die Christen. Die von Jesus geforderte Nachfolge könne auch heute manchmal mit Verzicht verbunden sein. Der versprochene Lohn dafür sei die Teilhabe am Reich Gottes und dies bedeute die ewige Gemeinschaft mit Gott. Der Apostel ermutigte die Gläubigen, in Anbetracht dieser Zukunftsperspektive auf dem Weg der Nachfolge Christi zu bleiben und dabei nach vorne sowie nach oben zu schauen. Das Ziel, die Wiederkunft des Sohnes Gottes, sei nahe.
In seinem Predigtbeitrag bereitete Bezirksevangelist Ralf Partmann die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor und wies auf deren Bedeutung als Kraftübermittlung bei der Nachfolge hin.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes empfingen drei Kinder aus der Gemeinde Wetzlar das Sakrament der Heiligen Versiegelung und damit die Gabe des Heiligen Geistes.
Nach der anschließenden Feier des Heiligen Abendmahls beendete Apostel Kisselbach den Gottesdienst mit Gebet und dem trinitarischen Segen. Seinen besonderen Dank brachte er für die Darbietungen von Chor, Orchester und Orgelspiel zum Ausdruck, die unter Leitung von Marco Czub, Rüdiger Bellof und Simone Faude einen wohltuenden musikalischen Rahmen bildeten.
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