Hungen. Den Jahresauftaktgottesdienst feierte am Sonntag, 4. Januar 2026, Apostel Gerd Kisselbach in der neuapostolischen Kirchengemeinde Hungen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Jahresmotto 2026 der Kirche: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ (Markus 5,36). Im Rahmen des Gottesdienstes spendete Apostel Kisselbach zudem drei Kindern aus der Gemeinde das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Zu Beginn des neuen Jahres versammelten sich die Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst, der von Zuversicht, Glauben und dem Vertrauen auf Gottes bleibende Gegenwart geprägt war. Apostel Kisselbach machte in seiner Predigt deutlich, dass Jesus Angst nicht verharmlost, sie jedoch nicht das Leben bestimmen lassen möchte. Entscheidend sei es, den Blick bewusst auf Gott zu richten und daraus Kraft und Sicherheit zu schöpfen – sowohl in persönlichen Lebenssituationen als auch angesichts gesellschaftlicher Krisen.
Anhand der biblischen Geschichte von David und Goliath verdeutlichte der Apostel, dass nicht äußere Stärke oder menschliche Voraussetzungen entscheidend seien, sondern das Vertrauen auf Gott. Die Herausforderungen der heutigen Zeit – persönliche Sorgen, Krankheit, Zukunftsängste sowie globale Krisen – seien real, könnten jedoch im Glauben mit Zuversicht bewältigt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erwartung der Wiederkunft Christi. Apostel Kisselbach ermutigte die Gemeinde, bewusst in geistlicher Wachsamkeit zu leben. Diese Haltung sei keine Quelle von Angst, sondern von Trost, Hoffnung und innerer Ausrichtung für den Alltag geprägt.
Auch die Themen Gnade und Vergebung nahmen Raum ein. Der Apostel betonte, dass Gottes Gnade allen Menschen angeboten werde, aber im Glauben angenommen werden müsse. In der Vergebung liege Frieden und die immer neue Hinwendung zu Gott.
Hirte Matthias Rauch, der Leiter des Kirchenbezirks Gießen griff in seiner Predigtzugabe den Gedanken des Apostel auf und wies auf die Bedeutung des neuapostolischen Glaubensbekenntnisses hin. Die Glaubensartikel böten Orientierung und Halt, besonders in Zeiten von Unsicherheit und Sorgen.
Ein besonderer Moment des Gottesdienstes war die Spendung der Heiligen Versiegelung an die Kinder Malia, Jakob und Jona. Der Gemeindechor unter der Leitung von Sarah Leibrecht gestaltete diesen Teil musikalisch mit dem Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“. Apostel Kisselbach hob hervor, dass Gottes Wirken nicht vom bewussten Verstehen abhänge, sondern als bleibende Gabe wirksam sei. Eltern und Gemeinde seien aufgerufen, Kinder im Vertrauen auf Gottes Liebe zu begleiten.
Der Jahresauftaktgottesdienst in Hungen setzte damit zu Beginn des Jahres 2026 einen klaren geistlichen Akzent: Das Jahresmotto lädt dazu ein, den Herausforderungen der Zeit mit Glauben, Mut und Hoffnung zu begegnen.
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