Gießen. In Zusammenarbeit mit der Ukraine-Hilfe Westfalen e.V. haben die neuapostolischen Christen aus dem Kirchenbezirk Gießen Sachspenden für die Ukraine gesammelt.
„Es ist der Wunsch unseres Apostels Gerd Kisselbach auch in seinen Kirchbezirken eine solche Sammelaktion zu veranstalten…“, steht auf dem Flyer, mit dem die Spendenaktion angekündigt wurde. In einigen Gemeinden wurden auch Informationsveranstaltungen angeboten, um die Mitglieder über die aktuelle humanitäre Situation in der Ukraine aufzuklären. Die Organisation dafür wurde durch Ralf Dobler (Herborn) und Winfried Dutenhofer (Lich) übernommen.
Um die Not der Menschen in den Kriegsgebieten zu lindern, wurde zu Sach- und Geldspenden aufgerufen. Anhand einer Bedarfsliste, konnten dann die Sachspenden, die sich an den Bedürfnissen der Menschen in der Ukraine orientierte, zusammengestellt werden.
Seit dem Start der Spendenaktion wurden in den 15 Gemeinden des Bezirks eine Menge an Spenden gesammelt. Kleidung aller Größen, Hygieneartikel, Medikamente und Gehhilfen haben die Gemeindemitglieder zusammengetragen und in Kisten und Säcken sorgfältig verpackt. Anschließend wurden sie zu den Zentralkirchen nach Gießen, Wetzlar und Siegen verbracht oder in den Heimatgemeinden gesammelt, wo sie auf den Abtransport warteten. Ehrenamtliche Gemeindemitglieder halfen beim Beladen der Fahrzeuge und führten auch die Transporte zur Lagereinrichtung nach Hagen durch.
Insgesamt wurden 3 Fahrten durchgeführt. Die Gemeinden Lich und Gießen-Wieseck, sowie die Gemeinden Herborn und Hohenahr-Erda transportierten die in den jeweiligen Gemeinden gesammelten Hilfsgüter mit eigenen Fahrzeugen nach Hagen. Ein 7,5 t LKW fuhr die Zentralkirchen an, um die dort zusammengetragenen Güter zur Sammeleinrichtung zu bringen.
Als die Transportfahrzeuge mit den Sachspenden in die Lagerhalle fuhren, war die Freude der dort tätigen Ehrenamtlichen nicht zu übersehen. Die Spenden wurden in der Halle abgeladen, wo sie noch einmal sortiert und neu verpackt wurden. Vor allem freute sich Mustafa Celik, Inhaber der Celik Transport GmbH, welcher die Ukraine-Hilfe Westfalen e.V. maßgeblich ins Leben gerufen hat und die Hilfsgüter mit seinen eigenen LKWs in die Ukraine transportiert und dort verteilt. Dabei wird auch immer wieder der aktuelle Bedarf an benötigten Hilfsgütern vor Ort ermittelt. Mittlerweile wurden 14 Hilfstransporte mit einem Volumen von weit über 50 Tonnen in die Ukraine transportiert. In einer in der Lagerhalle eingerichteten Nähstube werden geeignete Kleidungsstücke für die Verletzten vor Ort umgenäht. Es entstehen Polster, Kissen, knöpfbare Strümpfe und Shorts sowie viele andere innovative Lösungen für die verschiedensten Verletzungsbilder.
Spendenaktion für die Ukraine
14. Mai 2024
Text:
R. Dobler,
W. Rock,
M. Schade
Fotos:
NAK Bezirk Gießen
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
