Kinder erlebten spannende Tage

Wir möchten den Kindern und Lehrkräften unter dem Motto ,Gemeinsam Gottes Schöpfung erleben‘ einmal außerhalb der Kirche die Möglichkeit geben, sich besser kennen zu lernen, gemeinsam Freude zu erleben und die Verbindung untereinander vertiefen zu können.“ hieß es in der Einladung, die vor einigen Wochen die Kinder des neuapostolischen Kirchenbezirks Gießen erreichte. Christine Metsch und Sonja Zeitler, die beiden Organisatorinnen des diesjährigen Kindertages, hatten die Kinder zu einem Ausflug in das „Grüne Meer“ nach Laubach eingeladen, da sich dort vielfältige Angebote zum Entdecken, Forschen, Erleben und Kreativ sein für alle Altersgruppen bieten. So traf sich am vergangenen Samstag bei herrlichem Sommerwetter eine Schar aufgeregter und entdeckungsfreudiger Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern am Eingang des Grünen Meeres. Als besonderen Gast konnten sie den stellvertretenden Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Thorsten Junk begrüßen, der den Tag mit den Kindern sichtlich genoss. Innerhalb des Grünen Meeres wurden die Kinder in kleinere Gruppe eingeteilt, die dann mit den Lehrkräften auf Entdeckungsreise gingen. Im Wald des Grafen zu Solms-Laubach konnten sie über den Baumhöhenweg streifen, im Robin-Hood-Dorf herum toben, Waldtiere beobachten und im Streichelzoo anfassen. Spannend war es auch den Spuren mittelalterlicher Siedler rund um die Kirchenruine der ehemaligen Siedlung Ruthardshausen zu folgen. Zu den Hauptattraktionen des Entdeckungswaldes zählte die Himmelsleiter, ein 35 m hoher Aussichtsturm, der über den höchsten Wipfeln thront. Wer den Aufstieg wagte, dem erschloss sich ein atemberaubender Blick weit über den waldreichen Vogelsberg. Am Großen Grillplatz hatten die hungrigen „Wanderer“ die Gelegenheit, sich mit frisch gegrillten Würstchen zu stärken. Müde, aber um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher, konnten sich die Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern am Nachmittag auf den Heimweg machen. Aber damit war der Kindertag noch nicht zu Ende. Für Sonntagvormittag stand ein Kindergottesdienst in der Kirche an der Watzenborn-Steinberger Fahrtgasse auf dem Programm. Bereits vor dem Gottesdienst war in der Kirche geschäftiges Treiben zu erleben. Die beiden Dirigenten der Gießener NAK-Kirchenmäuse, Petra und Peter Karmann, waren mit den Kindern dabei, die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes vorzubereiten. So mussten die Instrumente aufgebaut und gestimmt werden. Zudem wurde noch einmal eine Stellprobe durchgeführt. Auch erklang sowohl aus den Instrumenten als auch den Kinderkehlen schon vor dem Gottesdienst so manches Lied. Der 11-jährige Nicklas Fischer komplettierte an der Orgel die „musikalische Mannschaft“ des Tages. Bezirksevangelist Thorsten Junk war auch an diesem Morgen nach Pohlheim gekommen, um gemeinsam mit den Kindern den Gottesdienst zu feiern. Seinen Ausführungen, bei denen er die Kinder immer wieder mit einbezog, legte er das Bibelwort: „Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Psalm 103,1-2) zugrunde. Gemeinsam mit den Kindern erarbeitete er die Frage nach den Gaben und Fähigkeiten, die Gott den Menschen geschenkt hat und zeigte ihnen, wie wichtig es ist, diese auch in der Gemeinde zum Nutzen anderer einzusetzen. Anhand eines einfachen Beispiels zeigte er ihnen, dass dabei die Gemeinschaft besonders wichtig ist. Er bat einen Jungen vor dem Altar den Refrain eines Liedes vorzutragen. Beim 2. Vortrag des Refrains gesellten sich 3 Kinder dazu, wodurch der Klang natürlich voller wurde. Nachdem alle anwesenden Kinder vor den Altar traten und gemeinsam sangen, erfüllte das Lied das ganze Kirchengebäude. Man konnte dabei förmlich die Freude der Kinder spüren, etwas gemeinsam geschaffen und erlebt zu haben. Im Anschluss an den Gottesdienst waren dann alle noch zu einem gemeinsamen Imbiss in die Sozialräume der Kirche eingeladen. Damit klang der „zweiteilige Kindertag 2011“ aus, der den Kindern – aber auch den Betreuerinnen und Betreuern – manch schönes Erlebnis gebracht hat. Der besondere Dank von Bezirksevangelist Thorsten Junk galt den beiden Organisatorinnen Christine Metschund Sonja Zeitler „für die tolle Arbeit die sie geleistet haben“.
Text/Bilder: W.R
 
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